Mit der zunehmenden Abmeldung von Schüler*innen vom Regelunterricht werden Klassenzusammenlegungen Thema.

Wir, das Kinderbüro – Die Lobby für Menschen bis 14, fordern im Sinne des Kinderrechts auf bestmögliche Bildung, das Bildungsministerium, die Bundes- und Landesregierungen und die Bildungsdirektionen auf, die bestehende Mindestanzahl für das kommende Schuljahr auszusetzen und den Kindern und Pädagoginnen damit mehr Spielraum zu geben, die in der Pandemie entstandenen Defizite auszugleichen!

Ein Zusammenlegen von Klassen stellt für viele Schüler*innen und Lehrer*innen eine weitere große Umstellung dar. Mit den Folgen der der Pandemie und den Anforderungen für einen Regelbetrieb im Schuljahr 2021/22 haben die Betroffenen schon jetzt mehr als genug Herausforderungen zu meistern.

Kleinere Klassengrößen ermöglichen mehr Aufmerksamkeit für die einzelnen Schüler*innen und personalisiertes Lernen, bei dem mehr auf die Bedürfnisse der Kinder eingegangen werden kann. Pandemiebedingte Lerndefizite könnten so besser ausgeglichen werden.

Die große Anzahl an Schulabmeldungen wird als „coronabedingt“ eingestuft, was dazu führen würde, dass mit zunehmendem Abklingen der Krise die Anmeldezahlen wieder steigen und dann überfüllte Klassen oder neuerliche Teilungen die neue Unterrichtsstruktur wieder aufbrechen würden. Dabei sind eine verlässliche Struktur und Regelmäßigkeit gerade nach den letzten eineinhalb Jahren für die Schüler*innen und deren gesunde Entwicklung von größter Bedeutung.

Investieren wir in die Zukunft unserer Kinder und ermöglichen wir im Schuljahr 2021/22 das Beibehalten der bestehenden Klassen unabhängig von der Mindestschüler*innenzahl!

Hier finden Sie unsere Stellungnahme zum Download als pdf!

Sind Sie unserer Meinung? Dann leiten Sie diesen Text oder Ihre Version davon an das Bildungsministerium bzw. die Bildungsdirektionen weiter! Danke!

Erstellt am 13.08.2021

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