Über 600 Grazer Kinder zwischen 8 und 14 Jahren stimmten teils online, teils persönlich ab, um ihre Vertreterinnen für das KinderParlament im Jahr 2021 zu wählen. Die hohe Wahlbeteiligung zeigt, wie wichtig es jungen Menschen ist, ihr Lebensumfeld mitzugestalten.

Gruppenbild mit allen Kandidat*innen: Mohammed, Karoline, Lucia, Felix, Lea und Mina (v.l. 1. Reihe) mit Thomas Plautz (Kinderbüro), Bürgermeister Siegfried Nagl, Stadtrat für Jugend und Familie Kurt Hohensinner und Ingrid Krammer (Amt für Jugend und Familie) © Stadt Graz/Foto Fischer

Insgesamt standen 4 Mädchen und 2 Burschen zur Wahl, ihre Wahlthemen reichten von Umweltschutz, Grünraum über Sport- und Spielmöglichkeiten bis hin zu gesundem Essen. Die meisten Stimmen erhielten schließlich Lucia Havrillova (11 Jahre) und Felix Kanzler (8 Jahre).

Die beiden sind nun die Ansprechpersonen für die Kinder in Graz, behandeln deren Anliegen und vertreten sie nach außen. Die Amtszeit beträgt ein Jahr, „regiert“ wird gleichberechtigt und gemeinschaftlich.

© Stadt Graz/Foto Fischer

Die Angelobung wurde von Bürgermeister Siegfried Nagl und Ingrid Krammer, Leiterin des Amtes für Jugend und Familie, im Anschluss an die persönliche Stimmabgabe am Grazer Hauptplatz vorgenommen. Zu den ersten Gratulanten gehörte auch Kurt Hohensinner, Stadtrat für Jugend und Familie.

© Stadt Graz/Foto Fischer

Die jungen Wähler*innen hatten heuer erstmalig mehrere Möglichkeiten abzustimmen – entweder online oder in den Schulen via Wahlkarten oder persönlich, wofür am 15. März vor dem Grazer Rathaus Wahlurnen bereitstanden.

© Kinderbüro

„Graz ist eine kinder- und familienfreundliche Gemeinde. Deshalb ist es uns ganz besonders wichtig, Kindern eine Stimme zu geben“ betont Stadtrat für Jugend und Familie Kurt Hohensinner. „Mit den Kinderbürgermeistern und dem KinderParlament tun wir genau das und geben ihnen die Möglichkeit die Stadt positiv mitzugestalten. Der Einsatz lohnt sich. Wichtige Projekte wie das Rauchverbot auf Kinderspielplätzen oder unser Projekt ‚Graz wächst‘ durch das für jedes neugeborene Kind ein Baum gepflanzt wird, gehen auf entsprechende Initiativen des KinderParlaments zurück.“

„Mit dem Grazer KinderParlament ist es in den vergangenen Jahren gelungen, Kinder in wesentliche Entscheidungen für Graz einzubinden. Es ist wichtig, dass unsere jüngsten MitbürgerInnen erkennen, wie bedeutend ihre Meinung für die Gegenwart und Zukunft der Stadt ist“, zeigt sich Ingrid Krammer, Leiterin des Amtes für Jugend und Familie vom Beteiligungsprojekt KinderParlament überzeugt.

„Das KinderParlament in Graz hat die Herausforderungen des letzten Jahres sehr gut bewältigt. Durch die Befragungen der Kinder in den Bezirken, die Umstellung auf digitale Treffen und die digitale Wahl mit über 600 Stimmabgaben von Kindern konnte die Qualität gehalten und die Reichweite stark verbessert werden. Damit wird die Stimme der Kinder stärker und lauter! Sie sind ein wichtiger Teil der zukünftigen Entwicklung der Stadt“, so Thomas Plautz, Geschäftsführer des Kinderbüros.

Im Büro des Bürgermeisters © Stadt Graz/Foto Fischer

Herzlichen Dank und Gratulation an alle Kandidat*innen! Herzlichen Dank auch an die über 600 Jungwähler*innen!



Die KinderParlaments-Wahl Graz 2021 in den Medien:

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