Mit der Öffnung der Schulen bzw. der einhergehenden medialen Berichterstattung ging ein Aufschrei durch die sozialen Medien und Leserforen von Tageszeitungen: Fotos von Kindern mit Masken riefen viele negative Reaktionen bezüglich der Maskenpflicht hervor, diese wurde als „unmenschlich“, „schrecklich“ oder „medizinisch sinnlos“ oder gar „gesundheitsgefährdend“ bezeichnet. In wieweit diese Maskenpflicht sinnlos oder medizinisch bedenklich ist, kann ich nicht beurteilen. Auch die psychischen Auswirkungen des Tragens von Mund- und Nasenschutz vermag ich nicht allgemein abzuschätzen.

Tatsache ist, dass es diese Auflagen, um die Verbreitung des Corona-Virus so gut wie möglich einzudämmen, gibt. Die Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen sind angehalten, diese umzusetzen. Kinder sind also verpflichtet in bestimmten Situationen, Masken zu tragen. Wenn es darum geht, diese so gut wie möglich von psychischer Belastung zu bewahren, dann unterstützen wir sie – bzw. machen wir es ihnen nicht noch schwerer!

  • Erklären wir den Kindern, warum die Masken getragen werden sollen. Jede Maßnahme ist leichter ertragbar, wenn sie das Gefühl von Zusammenhalt vermittelt oder „Ich kann auch etwas beitragen“.

  • Seien wir Vorbilder! Kinder orientieren sich an uns Erwachsenen: „Wenn Mama und Papa Maske tragen, dann mache ich das auch!“

  • Diskutieren wir über die Sinnhaftigkeit der Maskenpflicht nicht vor den Kindern! Die Kinder kommen sonst leicht in einen inneren Konflikt: „Papa sagt dies, die Lehrerin aber etwas Anderes. Was stimmt nun? Ich kann nicht beiden gerecht werden.“

  • Selbst gebastelte oder auch selbst ausgesuchte Masken bzw. Stoffe – beispielsweise in bunten Farben oder mit speziellen Mustern und Motiven – können die Motivation der Kinder erhöhen, diese auch zu tragen!

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Über die Autorin/den Autor:

Sonja Buchegger

BSc.

Sonja ist im Kinderbüro für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Sie liebt es Worte an ihren Platz zu bringen und  strukturiert gerne. Oft fragt sie sich, was im Hintergrund passiert. Das mag mit ihrer zweiten Berufung zur Psychotherapeutin zusammenhängen.

Wir Kinder haben zu vielen Themen eine Meinung und möchten gefragt werden!